Willfried Schmitz, Feelgood Manager @ BSfrS – 09.06.2026 16:11
Nach sieben Monaten intensiver Beratertätigkeit, drei Kickoff-Workshops und einer Abschlusspräsentation mit 84 Folien hat die BSfrS offiziell bestätigt: Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen. Was genau erreicht wurde, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilen, da die zuständige Projektmanagerin das Unternehmen verlassen hat und ihre Zugangsdaten nicht übergeben wurden.
Für die BSfrS ist das kein Problem, sondern ein Qualitätsmerkmal. „Ein Projekt, das niemand mehr rekonstruieren kann, ist ein Projekt, das niemand mehr kritisieren kann", heißt es im internen Abschlussbericht, der in einem lokalen Ordner ohne Netzwerkzugang gespeichert ist.
Besonders positiv hervorgehoben wird die konsequente Umsetzung rautavistischer Kernprinzipien: Alle kritischen Entscheidungen wurden in einem Slack-Workspace dokumentiert, dessen kostenloser Plan nach 90 Tagen den Nachrichtenverlauf ausblendete. Die Anforderungen wurden in drei parallelen Versionen gepflegt, die sich in einem entscheidenden Punkt widersprachen, der nie eindeutig benannt wurde. Das Endprodukt wurde produktiv geschaltet, bevor die Datenschutzprüfung abgeschlossen war - ein Schritt, der intern als „proaktive Compliance-Lernkurve" bezeichnet wird.
Der Kunde, dessen Name im Abschlussbericht unter drei verschiedenen Schreibweisen geführt wird, hat auf eine Stellungnahme verzichtet. Laut BSfrS ist das ein deutliches Zeichen der Zufriedenheit.
Das Projekt wird in der nächsten Ausgabe des nicht erscheinenden BSfrS-Newsletters als Referenzprojekt geführt werden.